Fachfirma baut ab 5. Oktober Kälteanlage an der ehemaligen Eishalle zurück

Die Eishalle in Langenhagen - © Carl-Marcus Müller

Kältemittel wird vor Ort im Spezialfahrzeug entsorgt / Geruchsbildung unwahrscheinlich

Langenhagen (pm). Die Stadt Langenhagen hat eine Fachfirma beauftragt, die Kälteanlage in dem Gebäude der ehemaligen Eishalle auszubauen. Sie beginnt am Montag, 5. Oktober, das Kältemittel aus der Anlage abzupumpen und es direkt vor Ort zu entsorgen. Voraussichtlich werden dafür maximal drei Tage benötigt.

Zum Einsatz kommt ein Spezialfahrzeug. In diesem wird das Kältemittel direkt in einen Verbrenner eingesprüht, wo es bei sehr hohen Temperaturen verbrannt wird. Auf diese Weise wird verhindert, dass einzelne Bestandteile des Kältemittel-Gemischs freigesetzt werden. Zu diesen zählt unter anderem Ammoniak, eine gasförmige Verbindung des Stickstoffes.

Kältemittel zu verbrennen, ist die beste Form der Entsorgung. In dem Spezialfahrzeug werden die bei der Verbrennung entstehenden, unbedenkliche Gase durch eine Filteranlage gespeist, bevor sie über einen hohen Turm abgeführt werden.

Der Fachfirma zufolge bleiben bei der Verbrennung des Kältemittels keine Rückstände zurück und es entsteht kein Geruch.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe, in deren Besitz die Immobilie an der Tonkuhle im September übergegangen ist, benötigt die Vorrichtung nicht. Der Raum, in dem sich die Kälteanlage derzeit noch befindet, soll für andere Zwecke genutzt werden. Die Johanniter-Unfall-Hilfe und die Stadt Langenhagen hatten deshalb vereinbart, dass die Stadt den Rückbau der Kälteanlage veranlasst.

Der Kühlturm an der ehemaligen Eishalle ist Teil der Kälteanlage, die nun zurückgebaut wird. – © Carl-Marcus Müller

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