Umgestaltete Bahnhofstraße ist ein weiterer Baustein für ein lebendiges Zentrum

Christine Söhlke (v. l.), Carsten Hettwer und Anette Mecke eröffneten im kleinen Kreis die neue Bahnhofstraße. Sie wurde innerhalb von acht Monaten komplett umgestaltet. - © Stadt Langenhagen

Stadt entwickelte Bereich mithilfe Fördermittel zur attraktiven Aufenthalts- und Verkehrsfläche

Langenhagen (pm). Die fertig umgestaltete Bahnhofstraße ist ein weiterer Baustein, mit dem die Stadt das Gebiet „Kernstadt Nord / Walsroder Straße“ zu einem lebendigen Zentrum entwickelt.

In dem etwa 280 Meter langen Straßenabschnitt zwischen Walsroder Straße und Karl-Kellner-Straße gibt es beiderseits der Fahrbahn 2,5 Meter breite Gehwege. Neue Grünflächen sind angelegt; sie werden bis Frühjahr 2021 bepflanzt. Während der achtmonatigen Bautätigkeit wurde zudem die Fahrbahn grundhaft erneuert und ihr Verlauf neu angelegt: Auf halber Höhe der Strecke macht sie einen leichten Schwenker, was sich beruhigend auf den fahrenden Verkehr auswirkt. Knapp 820.000 Euro wurden investiert, um die Bahnhofstraße zu einer attraktiven Aufenthalts- und Verkehrsfläche zu gestalten.

„Wenn ich die neue Bahnhofstraße oder den im letzten Jahr umgestalteten Bahnhofsplatz sehe, freue ich mich, wie viele und wichtige Projekte wir mithilfe von Fördermittel verwirklicht haben oder noch umsetzen werden“, sagt Erster Stadtrat Carsten Hettwer. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass die Stadt vor nunmehr fünf Jahren in das Städtebauprogramm „Lebendige Zentren“ (ursprünglich „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“) aufgenommen wurde. Mit dem Ergebnis: In dem Sanierungsgebiet „Kernstadt Nord / Walsroder Straße“ finanzieren Bund, Land Niedersachen und Stadt Langenhagen notwendige Veränderungen zu jeweils einem Drittel. „Diese Art der Unterstützung ermöglicht es uns, das Stadtbild in wichtigen Bereichen entsprechend den heutigen Bedürfnissen zu gestalten und dabei den einen und anderen Missstand zu beheben.“

Eine Sanierung der Bahnhofstraße war unumgänglich. „Die Fahrbahn und auch der Gossenbereich wiesen mehrere Schäden auf“, erinnert sich Anette Mecke, Leiterin der Abteilung „Verkehr und Straßen“. Dank der Förderung konnten einhergehend mit der Fahrbahnsanierung auch der Straßenseitenraum inklusive Gehwege, Parkflächen sowie Grünflächen umgestaltet werden. Zugleich wurde der Regenwasserkanal für knapp 230.000 Euro erneuert. „So eine umfassende Maßnahme dauert seine Zeit. Deshalb haben wir die komplette Maßnahme in vier Bauphasen unterteilt, um die Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten.“ Weiterer Vorteil dieser Vorgehensweise: Die Bahnhofstraße musste lediglich für einige Tage auf kompletter Länge, also von Walsroder Straße bis Karl-Kellner-Straße gesperrt werden.

„Bei aufwendigeren Umgestaltungsplänen muss die Stadt verschiedene Aspekte wie etwa das städtebauliche Umfeld berücksichtigen“, erläutert Christine Söhlke aus der Abteilung „Stadtentwicklung und Geoinformation“. Bei der Bahnhofstraße wurde zudem der Sanierungsbeirat bei der Feinabstimmung beteiligt. Denn entsprechend dem Namen dient das Städtebauprogramm auch folgendem Ziel: „Wir wollen Räume schaffen, welche sich alle Menschen vor Ort gerne zu eigen machen, um diese künftig auf verschiedene Art und Weise mit Leben zu füllen.“

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